Sparring · 64 Antworten

Fragen und Antworten

Chelini ist das unabhängige Sparring von Winn Chelini für das, was Sie nicht mit jedem besprechen können: 60 Minuten vor Ort oder im Gehen, Anfahrt im Umkreis von 60 Fahrminuten um Wetzikon inbegriffen (90 Minuten auf Anfrage), 60 Minuten online, vertrauliches Gespräch vorab kostenlos. Der Preis richtet sich nach Format und Dauer; Sie erfahren ihn im ersten, vertraulichen Gespräch oder vorab per E-Mail oder Telefon, bevor Sie sich entscheiden. Hier die Antworten auf die Fragen, die vor einem ersten Gespräch am häufigsten offen sind – auch die unbequemen.

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Sparring verstehen

Was ist ein Sparringspartner?

Ein Sparringspartner ist ein unabhängiges Gegenüber, das Ihre Überlegungen ehrlich prüft, Annahmen hinterfragt und keinen eigenen Anteil am Ergebnis hat. Der Begriff stammt aus dem Boxen: Dort trainiert man mit jemandem, der zurückschlägt, aber nicht gewinnen will. Bei persönlichen wie geschäftlichen Fragen heisst das: Sie denken laut, ich halte dagegen, wo etwas nicht zusammenpasst. Anders als ein Berater liefere ich kein Konzept, anders als ein Coach keine Methode. Ziel ist ein klarer nächster Schritt – Ihrer. Mehr dazu in der Notiz Was ist ein Sparringspartner?.

Sparringpartner oder Sparringspartner – wie schreibt man das?

Beide Schreibweisen sind gebräuchlich: Die Wörterbuchform ist «Sparringspartner» mit Fugen-s, «Sparringpartner» ohne s liest man in der Schweiz ebenfalls häufig. Gemeint ist dasselbe. Auf dieser Website verwende ich «Sparringspartner»; wer nach der anderen Schreibweise sucht, findet hier dieselben Antworten. Im Englischen heisst es «sparring partner»; gemeint ist eine unabhängige Person, die Ihre Überlegungen prüft und dagegenhält.

Worüber kann ich im Sparring sprechen?

Über jede Frage, die Sie beschäftigt und bei der Ihnen ein ehrlicher, unabhängiger Blick von aussen fehlt – persönlich wie geschäftlich. Typische Themen: Spannungen in der Familie, Zweifel an der Ehe, eine Erbschaft, erwachsene Kinder und Geld; der Neuanfang nach Pensionierung, Trennung oder Verkauf; das Ankommen in einem neuen Land; die Firma verkaufen, behalten oder übergeben; ein Geschäftspartner oder Schlüsselmitarbeiter, der enttäuscht; eine Beförderung, ein Wechsel, ein schwieriger Verwaltungsrat. Sie bestimmen das Thema und wie tief wir gehen. Rechts-, Steuer-, Finanz- und medizinische Fragen gehören zu Fachpersonen – ich nenne Ihnen die passende.

Ist es ein Zeichen von Schwäche, sich einen Sparringspartner zu nehmen?

Nein. Wer viel zu entscheiden hat, bekommt selten ehrliche Rückmeldung – sie sich gezielt zu holen, ist eine bewusste Entscheidung, keine Schwäche. Je mehr von Ihnen abhängt, desto weniger sagen Ihnen die Menschen um Sie, was sie wirklich denken: Die Familie hat eine Geschichte, Berater haben ein Mandat, Mitarbeitende eine Karriere, Freunde Gefühle. Ein Gespräch mit jemandem ohne Eigeninteresse kann diese Lücke schliessen. Im Sport ist das selbstverständlich; niemand nennt es Schwäche.

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Für wen

Für wen ist Sparring gedacht?

Für Menschen, die etwas zu klären haben, das sie nicht mit jedem besprechen können – in der Familie, in der Ehe, nach einer Erbschaft, in der eigenen Firma oder nach deren Verkauf. Viele haben eine Firma, viele nicht. Alle brauchen dasselbe: ein unabhängiges, verschwiegenes Gegenüber, das nichts verkauft und nicht zur Familie gehört. Persönlich oder geschäftlich – das ist zweitrangig; oft ist es beides. Sie können auch mit einer Frage kommen, die noch keinen Namen hat – geklärt wird sie am besten, bevor aus ihr ein Streit wird. Voraussetzung ist nur, dass Sie selbst entscheiden können und wollen.

Ich habe geerbt – mit wem rede ich, bevor ich mit der Familie rede?

Mit jemandem, der nichts verwaltet, nichts verkauft und nicht zur Familie gehört. Nach einer Erbschaft weiss oft jeder, was Sie damit tun sollen: Die Geschwister sind Teil derselben Geschichte, die Bank verdient am Vermögen, Berater haben ein Mandat. Die erste Frage ist eine andere: Was wollen Sie selbst – behalten, weiterführen, teilen oder loslassen? Darüber sprechen wir, vertraulich und ohne Mandat. Rechtliches und Steuerliches klären Notar, Anwalt und Treuhänder; das Gespräch mit mir kommt davor und ersetzt keinen von ihnen. Mehr dazu in der Notiz Geerbt: mit wem reden, wenn alle eine Meinung haben?

Mein Vertrag in Zug läuft aus, und wir überlegen, ob wir bleiben – mit wem denke ich das durch?

Mit jemandem, der Ihre Lage von aussen sieht und an keiner Antwort verdient. Ihr Arbeitgeber hat eigene Interessen, Berater haben ein Mandat, und in der Familie hat jeder schon eine Meinung. Ihre Frage ist eine andere: Was hält Sie hier, was zieht Sie weg, und was davon gilt auch für Ihre Familie? Das sortieren wir, bevor Sie verhandeln oder kündigen. Aufenthaltsbewilligung, Steuern und Verträge bleiben bei Anwalt und Treuhänder.

Ich bin wegen der Stelle meines Partners mitgezogen und habe meinen Beruf aufgegeben. Ist Sparring auch für mich?

Ja. Sparring setzt weder eine Firma noch eine Funktion voraus; es geht um Ihre Frage. Wenn Sie für die Stelle Ihres Partners umziehen, verlieren Sie oft mehr als den Beruf: Ihr Umfeld, die Sprache Ihres Alltags, die Rolle, in der man Sie kannte. Im Gespräch klären Sie, was Sie hier für sich selbst wollen, nicht nur, was der Umzug von der Familie verlangt. Ich bin weder Therapeut noch Karriereberater; Fragen zu Bewilligung, Güterrecht oder Steuern gehören zu Anwalt und Treuhänder. Wir sprechen auf Deutsch oder Englisch, in Zug, an der Goldküste oder online.

Für wen ist Sparring nicht geeignet?

Sparring ist nicht geeignet für Menschen in einer akuten Krise oder mit gesundheitlichen Beschwerden, die in ärztliche oder psychotherapeutische Hände gehören – dafür braucht es Ärztinnen, Psychotherapeuten oder den Notfall. Es ist auch nicht das Richtige, wenn Sie ein Gutachten, eine Firmenanalyse, eine Rechts- oder Steuerberatung oder eine Anlageempfehlung suchen. Und wer Bestätigung für eine schon gefällte Entscheidung möchte, wird bei mir eher Nachfragen als Zustimmung finden. Merke ich im vertraulichen Gespräch vorab, dass ich nicht der Richtige bin, sage ich es Ihnen – und nenne Ihnen, wer es sein könnte.

Ich habe Treuhänder, Anwalt und Bank. Was bringt mir zusätzlich ein Sparringspartner?

Ihre Fachleute beantworten, wie etwas geht; ein Sparringspartner hilft Ihnen zu klären, was Sie eigentlich wollen – bevor Sie die Fachleute beauftragen. Treuhänder und Anwälte haben ein Mandat und eine Haftung; eine Bank verdient oft zudem an den Lösungen, die sie empfiehlt. Das ist legitim, aber nicht neutral. Ich habe kein Mandat, keine Partner bei Banken, Vermögensverwaltern oder Kanzleien, erhalte und bezahle keine Provision und empfehle keine Produkte. Oft geht es im Gespräch genau darum, die Fragen an Treuhänder und Anwalt vorher zu ordnen.

Ich bin Treuhänder, Anwalt oder Banker. Wie empfehle ich Sie einem Kunden?

Geben Sie ihm diese Seite oder meine Nummer; anrufen soll er selbst. Viele sagen es so: «Ich kenne jemanden, mit dem man das in Ruhe durchdenken kann – kein Therapeut, kein Berater.» Ich berichte Ihnen nichts, auch nicht, ob wir uns getroffen haben. Ich erhalte und bezahle keine Provision, gebe keine Steuer-, Rechts- oder Anlagetipps und greife nicht in Ihr Mandat ein: Fachfragen gehen an Sie zurück. Oft kommt Ihr Kunde danach mit klareren Fragen zu Ihnen. Mehr dazu in der Notiz Ihr Kunde will reden, keine Therapie.

Mein Mann ist gestorben, und alle wissen, was ich unterschreiben soll. Mit wem denke ich das vorher durch?

Mit jemandem, der an keiner Unterschrift verdient. Bank, Treuhänder und Kinder meinen es gut, und doch hat jeder ein eigenes Interesse oder eine eigene Sorge. Im Gespräch klären wir, was Sie selbst wollen, was Sie noch nicht verstehen und was Sie die Fachleute fragen, bevor Sie etwas unterschreiben. Ich prüfe keine Verträge und empfehle keine Anlagen; das bleibt bei Ihren Fachleuten. Ich komme zu Ihnen nach Hause, und es bleibt bei einem Gespräch, wenn eines genügt.

Ich soll die Firma meiner Eltern übernehmen und will es nicht. Mit wem rede ich, bevor ich es ihnen sage?

Mit jemandem, der weder zu Ihrer Familie noch zur Firma oder zu deren Beratern gehört und nichts davon hat, wie Sie entscheiden. Zuerst geht es nicht darum, wie Sie es sagen, sondern was Sie wollen – nicht übernehmen, anders übernehmen oder später. Erst dann geht es um das Gespräch mit Ihren Eltern. Spreche ich bereits mit jemandem aus Ihrer Familie oder Firma, sage ich ab, ohne einen Namen zu nennen.

Unsere Ehe ist nicht schlecht, nur still geworden. Kann ich das zuerst für mich allein durchdenken?

Ja. Sie kommen allein; Ihr Partner erfährt von mir nichts, auch nicht, dass wir uns kennen. Ich gebe keine Richtung vor – weder bleiben noch gehen. Wir klären, was Sie selbst sehen und wollen, bevor Sie etwas sagen. Auf der Rechnung stehen Format und Datum, nicht Ihr Thema. Güterrecht und Ehevertrag gehören zu einer Anwältin; Paartherapie ist Sparring nicht.

Ich denke an eine Trennung. Mit wem denke ich das durch, bevor ich mit einer Anwältin rede?

Mit jemandem, der Sie beide nicht kennt und keine Richtung vorgibt – weder bleiben noch gehen. Bevor Anwältin, Familie oder Freundeskreis Partei ergreifen, klären wir, was Sie selbst sehen und wollen: Was ist vorbei, was nicht? Was bedeutet es für die Kinder, für das Haus, für Sie? Ich spreche nur mit Ihnen; möchte Ihr Partner ebenfalls ein Gegenüber, nenne ich eine andere Fachperson. Güterrecht, Unterhalt und Sorgerecht gehören zu Ihrer Anwältin, und Sparring ist keine Paartherapie.

Unsere Eltern werden älter, und unter uns Geschwistern wird es schwierig. Mit wem rede ich darüber?

Mit jemandem, der in Ihrer Familie keine Rolle hat. Wer sich kümmert, wer entscheidet, was mit dem Elternhaus geschieht, wer schon jetzt mehr bekommt – diese Fragen kommen, solange die Eltern leben, und sie reissen alte Rollen unter Geschwistern auf. Im Gespräch klären wir, was Sie selbst wollen und was Sie Ihren Geschwistern sagen, bevor daraus ein Streit wird. Ich spreche nur mit Ihnen, nicht mit der ganzen Familie. Pflege, Vorsorgeauftrag und Erbrecht bleiben bei den Fachstellen und Ihrer Anwältin.

Seit der Erbschaft oder dem Verkauf verhalten sich alle anders. Mit wem rede ich darüber?

Mit jemandem, der nichts von Ihnen will. Freunde werden vorsichtig oder fordernd, in der Familie wird gerechnet, und Berater melden sich, die vorher nie angerufen haben. Dazu kommt die eigene Frage: Was davon ist jetzt wirklich meins, und was will ich damit – oder ohne es? Darüber sprechen wir, vertraulich und ohne Produkt. Ich gebe keine Anlage- oder Steuerberatung, habe keine Partner bei Banken und erhalte keine Provision. Mehr dazu in der Notiz Geerbt: Wer will nichts von Ihnen?.

Ich sitze im Stiftungsrat der Familie – oder soll eine Stiftung gründen. Mit wem kläre ich, was ich damit will?

Mit jemandem, der weder an der Stiftung noch an ihren Begünstigten ein Interesse hat. Oft ist die Rolle geerbt oder von anderen gewünscht: Wofür steht die Stiftung für Sie, welche Rolle wollen Sie darin – und wo sagen Sie Nein, auch zur eigenen Familie? Das klären wir, bevor Sie zusagen, gründen oder zurücktreten. Stiftungsrecht, Aufsicht und Steuern bleiben bei Ihren Fachleuten.

Man bietet mir ein Verwaltungsratsmandat an. Mit wem überlege ich, ob ich annehme?

Mit jemandem, dem es gleich ist, ob Sie annehmen. Wer Sie anfragt, will ein Ja; Ihr Umfeld sieht vor allem die Ehre. Ihre Fragen sind andere: Warum gerade Sie, und was erwartet man wirklich? Haben Sie die Zeit, und wem gegenüber geraten Sie in einen Loyalitätskonflikt? Ich sass selbst in keinem Verwaltungsrat und sage das offen; ich prüfe Ihre Überlegung, nicht die Firma. Haftung, Vertrag und Honorar klären Sie mit Ihrer Anwältin.

Wir führen die Firma als Ehepaar. Mit wem rede ich, wenn sich Firma und Ehe vermischen?

Mit jemandem, der zu keinem von Ihnen beiden gehört. Wenn am Küchentisch die Firma mitredet und im Büro die Ehe, verliert man die Sicht auf beides: Was ist ein geschäftlicher Streit, was ein persönlicher – und was wollen Sie selbst? Sparring ist ein Gespräch zu zweit: Ich spreche mit einer Person; wünscht Ihr Partner ebenfalls ein Gegenüber, nenne ich eine andere Fachperson. Für gemeinsame Gespräche passen Mediation oder Paarberatung besser.

Nach vielen Jahren überlegen wir, die Schweiz zu verlassen. Mit wem denke ich das durch?

Mit jemandem, der an keiner Antwort verdient. Beruf, Schule der Kinder, die Stelle des Partners, alternde Eltern im anderen Land – jeder in der Familie hat eine eigene Rechnung, und selten sagt jemand laut, worum es ihm wirklich geht. Wir klären, was Sie hält, was Sie wegzieht und was davon auch für Ihre Familie gilt, bevor Sie kündigen oder verkaufen. Steuern, Vorsorge und Aufenthalt bleiben bei Treuhänder und Anwältin.

Ich denke an eine Auszeit von einem Jahr. Mit wem kläre ich, ob das Flucht ist oder ein Plan?

Mit jemandem, der weder Ihr Arbeitgeber noch Ihre Familie ist. Eine Auszeit kann die richtige Entscheidung sein oder ein Ausweichen vor einer anderen: Wovon wollen Sie weg, und wohin wollen Sie? Was bedeutet sie für Ihre Rolle, Ihre Partnerin oder Ihren Partner, die Kinder – und wie sagen Sie es im Geschäft? Das sortieren wir, bevor Sie es ankündigen. Arbeitsrecht, Vorsorge und Finanzen bleiben bei Ihren Fachleuten. Ich habe mir selbst ein Jahr genommen und weiss, was es klärt und was nicht.

Mit wem bespreche ich eine Nachfolge, bevor ich mit Treuhänder und Familie rede?

Mit jemandem, der an der Übergabe nichts verdient und in der Familie keine Rolle hat – das ist der Platz eines Sparringspartners. Bevor Treuhänder, Anwalt oder Notar die Übergabe gestalten und bevor die Familie Position bezieht, geht es um eine andere Frage: Was wollen Sie selbst – verkaufen, übergeben, behalten, und zu welchen Bedingungen? Darüber sprechen wir, vertraulich und ohne Mandat. Bewertung, Vertrag und Steuern bleiben bei Ihren Fachleuten; mit einer geklärten eigenen Haltung geben Sie ihnen einen klareren Auftrag. Das gilt auch, wenn die fähigere Person nicht die ist, die alle erwarten – die Tochter statt des Sohnes.

Verkaufen oder behalten – mit wem rede ich darüber, bevor es offiziell wird?

Mit jemandem, der am Verkauf nichts verdient und davon niemandem erzählt. Sobald Sie mit Bank, M&A-Berater oder Treuhänder sprechen, wird aus der Überlegung ein Projekt – mit Beteiligten, die ein Interesse am Abschluss haben. Vorher gibt es Fragen, die nur Sie beantworten können: Wollen Sie verkaufen, oder wollen Sie nur nicht mehr so weitermachen? Was tun Sie am Tag danach? Wer darf es wann erfahren? Darüber sprechen wir, vertraulich, ohne Mandat und ohne dass es in Ihrem Umfeld sichtbar wird. Zwei Notizen zum Einstieg: Firma verkaufen oder behalten und Nach dem Verkauf: wer bin ich ohne Firma?

Streit mit dem Geschäftspartner, der auch ein Freund ist – was bringt ein Gespräch, bevor Anwälte reden?

Klarheit darüber, was Sie eigentlich wollen – bevor Positionen bezogen sind, die sich nicht mehr zurücknehmen lassen. Aktionärbindungsvertrag, Bewertung und Auskauf gehören zum Anwalt und zum Treuhänder; die Fragen davor gehören niemandem: Wollen Sie die Firma weiterführen, mit ihm oder ohne ihn? Was ist Ihnen die Freundschaft wert, und was sind Sie bereit, dafür zu geben? Was werden Sie ihm sagen, und was besser nicht? Darüber sprechen wir, vertraulich und ohne Mandat. In einem Konflikt arbeite ich nur mit einer Seite. Wer mit einer geklärten Haltung zum Anwalt geht, braucht ihn meist weniger lang.

In meiner Firma widerspricht mir niemand mehr. Ist das ein Fall für Sparring?

Ja, das ist ein typischer Fall. Je länger Sie führen, desto mehr hängt für andere davon ab, wie Sie reagieren – und desto vorsichtiger werden die Antworten. Das ist niemandes Schuld, aber es nimmt Ihnen die Sicht auf das, was alle anderen sehen. Im Gespräch legen Sie eine Entscheidung oder eine Annahme auf den Tisch, und ich sage Ihnen, wo sie für mich nicht aufgeht – ohne Mandat, ohne Karriere in Ihrer Firma und ohne Interesse am Ergebnis. Was Sie damit machen, entscheiden Sie. Unabhängigen Widerspruch findet man selten im eigenen Haus; dafür gibt es dieses Gegenüber. Mehr dazu in der Notiz Mit wem reden, wenn alle etwas von Ihnen wollen?

Ich brauche einfach jemanden zum Reden – geht das auch ohne konkrete Frage?

Ja. Sie müssen nicht wissen, was Sie brauchen, bevor wir sprechen. Manchmal gibt es keine Entscheidung, nur etwas, das Sie niemandem in Ihrem Umfeld sagen können – weil alle beteiligt sind oder weil es niemanden gibt. Dann höre ich zu, frage nach, wo es hilft, und halte meine Meinung zurück, bis Sie sie hören wollen. Oft wird die Frage erst im Reden sichtbar. Was Sparring nicht ist: eine Psychotherapie. Geht es Ihnen akut schlecht, wenden Sie sich an die Dargebotene Hand, Telefon 143; in Notfällen gilt die 144. Für alles andere beginnt es mit einem vertraulichen Gespräch.

Darf ich meinem Partner oder meiner Partnerin einen Sparringspartner vorschlagen?

Ja. Oft sind es Angehörige, die zuerst sehen, dass jemand eine Entscheidung allein mit sich herumträgt. Schlagen Sie das erste, vertrauliche Gespräch vor – 20 Minuten, kostenlos, unverbindlich – und überlassen Sie den Anruf der betroffenen Person. Gespräche führe ich allein mit dem Menschen, um dessen Frage es geht, und ich berichte Ihnen nichts daraus; das gilt auch, wenn Sie die Rechnung übernehmen. Diese Grenze schützt das Vertrauen, auf dem das Gespräch beruht.

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Ablauf & Formate

Wie läuft ein erstes Gespräch ab?

Am Anfang steht ein kostenloses, vertrauliches Gespräch von 20 Minuten per Telefon oder Video; danach entscheiden Sie, ob ein Sparring folgt. Im vertraulichen Gespräch vorab skizzieren Sie Ihr Thema, ich sage Ihnen offen, ob ich dafür der Richtige bin, und wir klären Ort, Zeit und Format. Vorbereiten müssen Sie nichts: Erzählen Sie, was Sie beschäftigt. Das erste Sparring dauert 60 Minuten – vor Ort, im Gehen oder online; 90 Minuten auf Anfrage. Auf Wunsch erhalten Sie danach eine kurze schriftliche Notiz mit den wichtigsten Punkten – über den Kanal, den Sie bestimmen.

Was sollte ich im ersten, vertraulichen Gespräch fragen, um zu merken, ob Sie der Richtige sind?

Fragen Sie nach fünf Dingen: Unabhängigkeit, Mandat, Preis, Vertraulichkeit und Verweisregel. Konkret: Hat die Person einen eigenen Anteil am Ergebnis? Nimmt sie Mandate, Provisionen oder Folgeaufträge an? Nennt sie Ihnen den Preis mit Dauer und Anfahrtsgebiet, bevor Sie sich entscheiden? Ist die Verschwiegenheit schriftlich vereinbart, und sind ihre Grenzen genannt – Gericht oder Behörde, akute Gefahr für Leib und Leben, Wohl eines Kindes? Und sagt sie Ihnen, wann sie nicht die Richtige ist und an wen sie verweist? Meine Antworten darauf stehen auf dieser Seite; prüfen Sie sie im Gespräch nach. Mehr dazu in der Notiz Ist Ihr Zögern Vorsicht oder Misstrauen?.

Reicht ein einziges Gespräch für eine Entscheidung – und wie kurzfristig bekomme ich einen Termin?

Oft reicht ein einziges Gespräch von 60 Minuten, um eine Entscheidung zu ordnen und den nächsten Schritt festzulegen. Ob es reicht, hängt davon ab, wie weit Ihre Frage schon geklärt ist; manche kommen vor einer nächsten Entscheidung wieder, verpflichtet ist niemand. Zeitlich: Für das erste, vertrauliche Gespräch finden wir meist innerhalb weniger Tage eine Zeit, ein Termin vor Ort ist meist innerhalb von ein bis zwei Wochen möglich, online oft früher. Steht eine Frist, sagen Sie es im ersten Anruf; dann suche ich eine frühe Lücke – garantieren kann ich sie nicht. Mehr dazu in der Notiz Entscheidung unter Zeitdruck.

Wie lange dauert ein Gespräch?

Ein Gespräch dauert 60 Minuten – vor Ort, im Gehen oder online; 90 Minuten sind auf Anfrage möglich. Das vertrauliche Gespräch vorab dauert rund 20 Minuten. Sechzig Minuten reichen, um eine Frage von mehreren Seiten zu betrachten und den nächsten Schritt festzulegen, und sie sind kurz genug, um konzentriert zu bleiben; wer mehr Zeit braucht, bucht 90 Minuten. In der Begleitung über mehrere Monate kommen vor wichtigen Entscheidungen kurze Anrufe dazu.

Wie oft sollten wir uns treffen – und gibt es Pakete?

So oft, wie es Ihnen nützt; oft genügt ein einziges Gespräch vor einer Entscheidung. Es gibt kein Abo und kein Paket. Manche kommen in grösseren Abständen wieder, wenn sich etwas Neues zeigt. Wer eine Entscheidung über mehrere Monate vorbereitet, kann eine Begleitung über mehrere Monate wählen: dieselbe Person, die Ihre Situation mit der Zeit kennt, Gespräche und kurze Anrufe vor wichtigen Entscheidungen; abgerechnet wird pro Gespräch, ohne Pauschalbetrag, und Sie können jederzeit aufhören. Das ist ein Angebot, keine Voraussetzung. Jedes weitere Gespräch gibt es, wenn Sie es wollen – nicht vorher.

Kommen Sie auch früh am Morgen, am Abend oder am Wochenende?

Am Abend und am Wochenende ja, frühmorgens in der Regel nicht. Termine nach Vereinbarung: meist am Abend, montags auch tagsüber, dazu samstags und sonntags. Wir treffen uns bei Ihnen zu Hause, im Büro, wenn die Etage ruhig geworden ist, oder im Gehen. Die genaue Zeit vereinbaren wir im vertraulichen Gespräch vorab; für Online-Gespräche gilt dasselbe.

Was bringt ein Gespräch im Gehen (Walk & Talk)?

Im Gehen denken viele Menschen freier: Niemand sitzt gegenüber, und Schweigen fällt leichter. Walk & Talk dauert 60 Minuten; die Route wählen wir gemeinsam – Zürichsee, Zugersee, Wald am Zürichberg oder Zugerberg. Niemand hört mit, und es gibt keinen Raum, den man betreten sieht. Der Preis ist derselbe wie vor Ort: Er richtet sich nach Format und Dauer, und Sie erfahren ihn im ersten, vertraulichen Gespräch, bevor Sie sich entscheiden; 90 Minuten auf Anfrage, Anfahrt im Umkreis von 60 Fahrminuten um Wetzikon inbegriffen. Bei schlechtem Wetter weichen wir auf einen ruhigen Ort vor Ort aus – gleiche Dauer, gleicher Preis; wünschen Sie stattdessen ein Online-Gespräch, gilt dessen Format und Preis.

Und wenn es nicht passt?

Dann sagen Sie es – nach dem vertraulichen Gespräch vorab oder nach dem ersten Termin. Sie schulden mir keine Begründung. Sie gehen keine Verpflichtung für weitere Gespräche ein; es gibt kein Paket, aus dem Sie herausmüssten. Wenn ich merke, dass ich für Ihre Frage nicht der Richtige bin, sage ich es Ihnen ebenso offen und nenne Ihnen, wenn möglich, eine passende Fachperson. Ein Sparring lebt davon, dass beide Seiten freiwillig dabei sind.

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Vertraulichkeit & Grenzen

Wie vertraulich ist das Gespräch?

Ich verpflichte mich schriftlich zur Verschwiegenheit – auch darüber, dass wir uns kennen, und über das Ende unserer Zusammenarbeit hinaus. Das gilt gegenüber allen Dritten: Familie, Geschäftspartnern, Arbeitgebern – auch gegenüber der Person, die Sie empfohlen hat. Spreche ich bereits mit jemandem aus Ihrer Familie, Ihrer Firma oder von der Gegenseite, sage ich ab, ohne einen Namen zu nennen. Ich zeichne nichts auf, führe knappe Notizen und vernichte sie spätestens 12 Monate nach Abschluss. Drei Grenzen gibt es: eine rechtsverbindliche Verpflichtung durch ein Gericht oder eine Behörde, akute Gefahr für Leib und Leben, das Wohl eines Kindes – wenn immer möglich, nachdem ich mit Ihnen gesprochen habe.

Hat ein Coach oder Sparringspartner in der Schweiz Schweigepflicht?

Nein. Das strafrechtliche Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB gilt unter anderem für Ärztinnen, Anwälte, Notare und Psychologen – nicht für Coaches oder Sparringspartner. Deshalb verspreche ich Ihnen kein Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB, sondern eine vertragliche Verschwiegenheit, schriftlich vereinbart; zusätzlich schützt das Datenschutzgesetz Ihre Daten. Ein gesetzliches Zeugnisverweigerungsrecht wie Ärzte oder Anwälte habe ich nicht; verpflichtet mich ein Gericht oder eine Behörde rechtsverbindlich, muss ich aussagen – eine der drei vertraglichen Grenzen, neben akuter Gefahr für Leib und Leben und dem Wohl eines Kindes. Wer Ihnen als Coach ein Berufsgeheimnis zusichert, verspricht mehr, als das Gesetz hergibt. Mehr dazu in der Notiz Hat ein Coach Schweigepflicht?.

Brauchen wir eine separate Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA)? Was steht in Ihrer Vereinbarung?

Nicht nötig – aber möglich: Möchten Sie Ihre eigene NDA vorlegen, unterschreibe ich sie, sofern sie die drei Grenzen unten respektiert. Sonst ist die Vertraulichkeit Teil der schriftlichen Vereinbarung, die Sie vor dem ersten Sparring erhalten. Darin steht: Verschwiegenheit über Inhalt und Umstand des Gesprächs – auch darüber, dass wir uns kennen – und über das Ende der Zusammenarbeit hinaus; keine Aufzeichnungen; knappe Notizen, spätestens 12 Monate nach Abschluss vernichtet; zusätzlich gilt das Datenschutzgesetz. Genannt sind die drei Grenzen: rechtsverbindliche Anordnung eines Gerichts oder einer Behörde, akute Gefahr für Leib und Leben, Wohl eines Kindes.

Kann ich anonym bleiben?

Für das erste, vertrauliche Gespräch genügt ein Vorname. Für eine Rechnung brauche ich einen Namen und eine Adresse – sie kann auf eine Firma lauten. Alles Weitere liegt bei Ihnen; Ihre Firma, Ihre Rolle oder Ihren Nachnamen muss ich nicht kennen, um Ihnen ein Gegenüber zu sein. Auf der Rechnung stehen Format und Datum, nicht Ihr Thema. Gegenüber Dritten erwähne ich nicht, dass wir uns kennen; dafür gelten dieselben vertraglichen Grenzen wie für den Gesprächsinhalt – Gericht oder Behörde, akute Gefahr für Leib und Leben, Wohl eines Kindes.

Werden Gespräche aufgezeichnet? Was passiert mit Ihren Notizen?

Nein, ich zeichne Gespräche nicht auf. Ich führe knappe Notizen und vernichte sie spätestens 12 Monate nach Abschluss. Die Notizen bleiben in der Schweiz. Bei Online-Gesprächen verarbeitet der Videodienst Verbindungsdaten; welcher Dienst das ist und wo er die Daten verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung. Weitergegeben wird nichts – ausser Sie ermächtigen mich ausdrücklich und schriftlich, oder eine der drei vertraglichen Grenzen greift: eine rechtsverbindliche Anordnung eines Gerichts oder einer Behörde, akute Gefahr für Leib und Leben, das Wohl eines Kindes. Rechnungen bewahre ich zehn Jahre auf (gesetzliche Pflicht) – ohne Gesprächsinhalte.

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Preise & Bezahlung

Was kostet ein Sparringspartner in Zürich?

Der Preis ist fix und richtet sich nach Format und Dauer, nie nach Ihrer Person. Sie erfahren ihn im vertraulichen Gespräch – vor dem ersten Sparring, nicht danach –, auf Wunsch auch vorab per E-Mail oder Telefon. Pro Gespräch, kein Abo, kein Paket. Ein Gespräch dauert 60 Minuten – vor Ort, im Gehen oder online; 90 Minuten auf Anfrage; die Anfahrt innerhalb von 60 Fahrminuten um Wetzikon ist inbegriffen. Die Rechnung lautet auf Sie oder auf Ihre Firma; darauf stehen Format und Datum, nicht Ihr Thema. Das vertrauliche Gespräch von 20 Minuten ist kostenlos und unverbindlich. Mehr dazu in der Notiz Was kostet ein Sparringspartner in der Schweiz?.

Ist die Anfahrt im Preis enthalten – auch an die Goldküste oder nach Zug?

Ja. Die Anfahrt ist bei jedem Gespräch vor Ort und im Gehen im Preis inbegriffen – überall innerhalb von 60 Fahrminuten um Wetzikon, von Zürich und Winterthur bis Zug, Rapperswil und Einsiedeln. Dazu gehören die Stadt Zürich und beide Seeufer, alle neun Gemeinden der Goldküste, Zug, Baar, Cham und Rotkreuz sowie Wollerau und Pfäffikon SZ. Sie zahlen denselben Betrag, ob wir uns in Küsnacht ZH, in Baar oder in Wollerau treffen. Von Wetzikon aus bin ich in rund 20 bis 25 Minuten an der Goldküste, in rund 25 bis 30 Minuten in Pfäffikon SZ und in rund 45 bis 50 Minuten in Zug. Luzern, Meggen und Hergiswil nach Absprache; die Anfahrt nenne ich Ihnen vorher.

Kann meine Firma die Rechnung bezahlen?

Ja. Die Rechnung kann auf Sie persönlich oder auf Ihre Firma lauten; darauf stehen Format und Datum, nicht Ihr Thema. Zahlung per Rechnung mit 10 Tagen Frist oder per TWINT. Ob Ihre Firma Sparring als Weiterbildung oder Beratungsaufwand verbuchen darf, klärt Ihr Treuhänder, nicht ich. Wer die Rechnung zahlt, erhält von mir keine Informationen aus dem Gespräch – auch dann nicht, wenn es die Firma ist.

Zahlt die Krankenkasse ein Sparring oder Coaching?

Nein. Sparring und Coaching sind keine medizinischen Leistungen. Die Grundversicherung zahlt Coaching nicht; Zusatzversicherungen in der Regel ebenfalls nicht – fragen Sie im Zweifel Ihre Kasse. Das ist folgerichtig: Sparring richtet sich an grundsätzlich gesunde, handlungsfähige Menschen und ist keine Behandlung. Von mir erfährt deshalb weder eine Versicherung noch eine Krankenakte davon. Die Rechnung zahlen Sie selbst oder Ihre Firma – per Rechnung oder TWINT.

Kann ich einen Termin absagen?

Ja, bis 24 Stunden vorher kostenlos. Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann ich das Gespräch in Rechnung stellen; bei Krankheit oder einem Notfall finden wir eine Lösung. Verschieben ist jederzeit möglich, auch von vor Ort auf online, wenn Sie kurzfristig unterwegs sind. Bin ich selbst verhindert, erfahren Sie es so früh wie möglich und schulden nichts.

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Orte & Regionen

Kommen Sie zu mir nach Hause?

Ja. Das Gespräch findet bei Ihnen zu Hause, in Ihrem Büro oder an einem ruhigen Ort Ihrer Wahl statt – Sie müssen keine Praxis betreten. Zu Hause ist oft der ruhigste Ort, um offen zu sprechen: kein Weg, kein Wartezimmer, kein Publikum. Ins Büro komme ich meist am Abend, wenn die Etage ruhig geworden ist, oder montags auch tagsüber. Die Anfahrt im Umkreis von 60 Fahrminuten um Wetzikon ist im Preis enthalten. Wer einen neutralen Ort vorzieht: eine Hotellounge oder ein Café Ihrer Wahl. Mehr dazu in der Notiz Sparring zu Hause oder im Büro.

In welchen Regionen sind Sie tätig?

Überall innerhalb von 60 Fahrminuten um Wetzikon – dort ist die Anfahrt im Preis inbegriffen: in der Stadt Zürich und an beiden Seeufern, in Winterthur, an der Goldküste von Zollikon bis Stäfa, in Zug, Baar, Cham und Rotkreuz, in Wollerau und Pfäffikon SZ, in Rapperswil-Jona und Einsiedeln. Zur Goldküste gehören Zollikon, Zumikon, Küsnacht ZH, Erlenbach, Herrliberg, Meilen, Uetikon am See, Männedorf und Stäfa. Luzern, Meggen und Hergiswil nach Absprache; die Anfahrt nenne ich vorher. Online bin ich von überall erreichbar. Mein Standort ist Wetzikon im Zürcher Oberland – meist ausserhalb Ihres Umfelds, damit wir uns nicht zufällig im Alltag begegnen.

Wo können wir reden, ohne gesehen zu werden?

Am ungestörtesten bei Ihnen zu Hause oder im Büro ausserhalb der Bürozeiten; wer lieber geht, wählt den Wald statt die Seepromenade. Am Zürichberg oder Adlisberg begegnet man weniger Bekannten als am See, auf dem Zugerberg weniger als in der Zuger Altstadt. Wenn Sie es wünschen, besprechen wir vorher, wie Sie mich vorstellen, falls jemand fragt. Sieht man uns, sieht man zwei Menschen, die miteinander reden. Und wenn kein Ort passt, sprechen wir per Video oder Telefon.

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Sprache & Online

Geht das auch auf Englisch?

Ja. Ich führe Gespräche auf Deutsch und auf Englisch – auch gemischt, wenn Ihnen das leichter fällt. Nehmen Sie die Sprache, in der Sie am genauesten sagen können, was Sie meinen, und wechseln Sie, wenn es hilft. Für internationale Führungskräfte in Zug und Zürich ist Englisch oft die Arbeitssprache, Deutsch aber die Sprache des Umfelds; ich kenne beide Seiten und helfe, wenn nötig, Schweizer Gepflogenheiten einzuordnen.

Website auf Englisch

Funktioniert Sparring auch online?

Ja. Ein Online-Gespräch dauert 60 Minuten, per Video oder Telefon; der Preis liegt unter dem eines Gesprächs vor Ort, weil die Anfahrt entfällt. Online eignet sich für kurzfristige Fragen, Folgegespräche oder wenn Sie unterwegs sind. Für ein erstes Sparring empfehle ich, wenn möglich, das Treffen vor Ort: Sechzig Minuten im selben Raum geben mehr Tiefe als dieselbe Zeit am Bildschirm. Danach lassen sich beide Formen gut mischen. Aufgezeichnet wird nichts, auch online nicht.

Kann ich jemanden mitbringen – meine Partnerin, meinen Partner oder einen Geschäftspartner?

Sparring ist ein Gespräch zu zweit: Sie und ich. Für Paare oder Geschäftspartner gibt es passendere Formate, etwa Mediation oder Paarberatung. Der Grund: Sobald eine zweite Person im Raum ist, achten beide darauf, was der andere hört – und genau das soll hier wegfallen. In einem Konflikt arbeite ich mit einer Seite; so bleibt meine Unabhängigkeit klar, und niemand muss sich fragen, was ich von der anderen Seite weiss. Wünscht die andere Partei ebenfalls ein Gegenüber, nenne ich eine andere Fachperson. Oft ist es sinnvoll, dass zuerst eine Person für sich klärt, was sie will, und dann das gemeinsame Gespräch führt.

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Abgrenzung zu Coaching, Therapie, Beratung

Sparring oder Coaching – was ist der Unterschied?

Ein Coach arbeitet mit Methode und Fragen an Ihrer Entwicklung; ein Sparringspartner sagt Ihnen offen, was er sieht, und hält dagegen. Viele Coaches geben aus Prinzip keine Meinung ab. Im Sparring bekommen Sie eine – begründet, respektvoll, mit dem Hinweis, dass Sie entscheiden. Es gibt kein Programm, keine Übungen, keine Hausaufgaben. Die Grenze ist nicht scharf; ich habe eine Coaching-Ausbildung und nutze daraus einzelne Fragetechniken, nicht die Methode. Entscheidend ist das Ziel: nicht Ihre Entwicklung, sondern eine Entscheidung, hinter der Sie stehen können. Mehr dazu in der Notiz Sparringspartner, Coach, Mentor oder Berater.

Ich suche keinen Coach und keinen Psychotherapeuten, sondern jemanden Unabhängigen zum Durchdenken. Bin ich hier richtig?

Ja. Genau das ist Sparring: ein unabhängiges Gegenüber, das zuhört, nachfragt und Ihnen offen sagt, was es sieht – ohne Methode, ohne Programm, ohne Anteil am Ergebnis. Sie sprechen immer mit mir, bei Ihnen zu Hause, im Büro, im Gehen oder online. Die Vertraulichkeit vereinbaren wir schriftlich; wo sie Grenzen hat, sage ich Ihnen das vorher. Der Preis ist fix und richtet sich nach Format und Dauer, nie nach Ihrer Person; Sie erfahren ihn im ersten, vertraulichen Gespräch, bevor Sie sich entscheiden. Dieses Gespräch ist kostenlos – danach wissen Sie, ob meine Art zu Ihnen passt.

Ist das eine Psychotherapie?

Nein. Sparring richtet sich an Menschen, die grundsätzlich gesund und handlungsfähig sind und einen ehrlichen Blick von aussen suchen. Es ist keine Psychotherapie, keine medizinische Beratung und ersetzt beides nicht. Ich stelle keine Diagnosen und behandle nicht. Psychotherapie ist in der Schweiz eine geregelte Gesundheitsleistung durch zugelassene Fachpersonen; Sparring ist ein Gespräch zwischen zwei Erwachsenen über eine Entscheidung oder einen Konflikt. Zeigt sich im Gespräch, dass Sie eine Fachperson brauchen, sage ich Ihnen das offen und unterstütze Sie dabei, die passende zu finden.

Was, wenn ich in einer Krise bin?

Dann ist Sparring nicht das Richtige. Bei einer akuten Krise wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, eine Psychotherapeutin oder die Dargebotene Hand, Telefon 143. In Notfällen gilt die 144 oder die 112. In der Region Zürich zudem: AERZTEFON 0800 33 66 55 (rund um die Uhr), Psychiatrischer Notfalldienst USZ 044 255 11 11, Kriseninterventionszentrum Zürich (KIZ) 044 296 73 10; die Dargebotene Hand auf Englisch 0800 143 000 (18–23 Uhr). Sparring setzt voraus, dass Sie handlungsfähig sind. Zeigt sich im Gespräch, dass es Ihnen anders geht – anhaltend schlechter Schlaf, Hoffnungslosigkeit, Gedanken, sich etwas anzutun –, sage ich das offen und helfe Ihnen, rasch an die richtige Stelle zu kommen. Eine behandelte, stabile Erkrankung ist dagegen kein Ausschluss; im Zweifel fragen Sie Ihre behandelnde Fachperson.

Ich habe eine behandelte, stabile Diagnose. Kann ich trotzdem Sparring zu einer Geschäftsentscheidung machen?

Ja, wenn Sie in Behandlung sind, Ihre Lage stabil ist und Sie handlungsfähig sind. Sparring ersetzt die Behandlung nicht und greift nicht in sie ein; wir sprechen über Ihre Entscheidung, nicht über Ihre Gesundheit. Ich stelle keine Diagnosen und beurteile nicht, ob Sparring für Sie medizinisch sinnvoll ist – das kann Ihre behandelnde Fachperson; informieren Sie sie im Zweifel vorher. Ihre Diagnose müssen Sie mir nicht nennen. Verändert sich Ihre Lage während unserer Zusammenarbeit, sage ich es offen, und wir pausieren oder beenden das Sparring.

Können Sie mir sagen, ob ich ein Burnout habe?

Nein. Ob Erschöpfung eine Krankheit ist, beurteilen Ärztinnen und Psychotherapeuten – nicht Coaches und nicht Sparringspartner. Erste Anlaufstelle ist Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin; dort werden körperliche Ursachen abgeklärt und, wenn nötig, eine psychotherapeutische Fachperson beigezogen. Was ich kann: mit Ihnen anschauen, welche Entscheidungen in Ihrer Situation anstehen – Rolle, Tempo, Mandate –, sobald die gesundheitliche Frage geklärt ist. Geht es um Stress und Erschöpfung ohne anstehende Entscheidung, sage ich Ihnen im vertraulichen Gespräch vorab offen, dass ein anderes Angebot besser passt. Mehr dazu in der Notiz Erschöpft, aber kein Burnout?.

Was unterscheidet Sparring von Unternehmensberatung, Mentoring oder einem Beirat?

Berater liefern Analysen und Konzepte, Mentoren ihren eigenen Weg, Beiräte und Verwaltungsräte haben eigene Interessen – Verwaltungsräte zudem eine Haftung. Ein Sparringspartner hat keines davon – er hat nur Ihre Frage vor sich. Ich analysiere nicht Ihre Firma, schreibe kein Konzept und übernehme kein Mandat. Ich bin Ihren Weg nicht vor Ihnen gegangen und empfehle ihn deshalb auch nicht. Und ich sitze in keinem Gremium, dem ich Rechenschaft schulde. Das macht den Blick frei: kein Honorar, das vom Ergebnis abhängt, kein Ruf, der auf dem Spiel steht. Fachwissen holen Sie weiterhin bei Ihren Fachleuten.

Kann ich nicht einfach ChatGPT als Sparringspartner nutzen?

Für erste Gedanken ja – ChatGPT ordnet, fasst zusammen und liefert Gegenargumente. Es neigt aber dazu, Ihnen zuzustimmen, und trägt keine Verantwortung. Sprachmodelle sind darauf trainiert, hilfreich zu wirken; die Hersteller nennen das Problem «Sycophancy», die Neigung, der Haltung der Nutzenden zu folgen. Zudem geben Sie vertrauliche Firmen- und Familiendaten an einen Dienst, dessen Datenverarbeitung Sie nicht kontrollieren – meist im Ausland. Ein Mensch, der Ihnen gegenübersitzt, hört, was Sie nicht sagen, und sagt Ihnen, wenn er anders denkt. Nutzen Sie beides: die KI zum Sortieren, das Gespräch zum Entscheiden. Mehr dazu in der Notiz ChatGPT oder ein Mensch.

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Über Winn Chelini

Wer ist Winn Chelini?

Winn Chelini ist Ingenieur, arbeitet seit über zehn Jahren in Entwicklungs- und IT-Projekten der Industrie, unter anderem als Projektleiter, Senior IT Engineer, Teamleiter und Technical Architect, und ist heute unabhängiger Vertrauter und Sparringspartner. Er lebt in Wetzikon ZH und arbeitet auf Deutsch und Englisch. Was ihn für Sparring qualifiziert, ist weniger ein Titel als die Erfahrung aus Projekten mit vielen Beteiligten und widersprüchlichen Interessen.

Ausbildung, Stationen und Zertifikate

Sie haben nie eine Firma geführt oder verkauft. Warum sollte ich mit Ihnen sprechen?

Weil ich Ihnen nicht erkläre, wie man eine Firma führt, verkauft oder übergibt – das wissen Sie. Ich sass in keinem Verwaltungsrat und sage das vorher. Was ich mitbringe: kein Interesse an Ihrer Entscheidung, Geduld, bis die eigentliche Frage auf dem Tisch liegt, und offenen Widerspruch, wo Ihre Überlegung nicht aufgeht. Passt das nicht, merken Sie es im vertraulichen Gespräch vorab.

Sie sind kein Experte für meine Branche. Warum sollte ich mit Ihnen sprechen?

Genau deshalb. Fachleute haben Sie bereits; was fehlt, ist ein unabhängiger Blick von aussen ohne Eigeninteresse. Branchenwissen führt oft zu denselben Antworten, die Sie schon kennen. Ich bringe die Erfahrung aus komplexen Projekten mit vielen Beteiligten und widersprüchlichen Interessen mit – und die Übung, rasch zu sehen, was nicht zusammenpasst, auch wenn es niemand ausspricht. Wo es Fachwissen braucht, sage ich das und nenne Ihnen die passende Fachperson.

Stand: . Die Antworten gelten in dieser Form auch auf den übrigen Seiten; Formate, Dauer und die drei Grenzen der Vertraulichkeit sind überall dieselben.

Ihre Frage fehlt? Stellen Sie sie im vertraulichen Gespräch – 20 Minuten, kostenlos.

Das vertrauliche Gespräch. Unverbindlich.

Zwanzig Minuten am Telefon oder per Video. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts begründen. Danach wissen Sie, ob meine Art zu Ihnen passt. Ihre Anfrage lese ich selbst – vom ersten Kontakt bis zum letzten Gespräch bleibt es dieselbe Person.

Vertrauliches Gespräch anfragen

oder direkt anrufen:Anrufen: +41 78 239 12 12

Winn Chelini
Winn CheliniWetzikon ZH · Deutsch und Englisch